Start des Echo Projekts

„Schön, wieder dabei zu sein.“

Um die Ursprünge von Echo, oder besser gesagt, des Echo Projekts, zu verstehen, sollten wir zu allererst mit Dr. Mina Liao anfangen und einen kurzen Blick auf ihre Geschichte werfen. Jene Wissenschaftlerin, die später eines der Gründungsmitglieder von Overwatch wurde, war vor ihrem Eintritt in die Organisation als eine der herausragendsten Experten auf dem Gebiet der Robotik und künstlichen Intelligenz, sowie auch als Mitarbeiterin der Omnica Corporation bekannt. Dort arbeitete sie in einem Team, welches für das Design und die Erschaffung der Omnics verantwortlich war – jene Omnics, die während der Omnic Crisis Krieg gegen die Menschheit führen sollten. Overwatch stellte sie auf Grund ihres Fachwissens ein, sie sollte ihre eigenen Kreationen stoppen.

Selbst der Schmerz und das Leid, welches die Menschen während der Omnic Crisis erfuhren, brachte Liao nicht von ihrem Glauben ab, dass das künstliche Leben und seine Kraft das Leben der Menschheit zum Besseren verändern wird. Sie war weiterhin fest entschlossen und träumte davon, das Design der ursprünglichen Omnics zu verbessern. Durch diese Gedankengänge und Theorien entwickelte sich die Grundlage für das Echo-Projekt. Doch aufgrund der Einschränkungen von Overwatch bei der Erforschung und Entwicklung künstlicher Intelligenz nach dem Krieg war Liao gezwungen, die Fähigkeiten von Echo einzuschränken. Sie erschuf einen Mehrzweckroboter, der so programmiert werden konnte, dass er verschiedene Funktionen erlernte. Von der medizinischen Versorgung bis hin zum Bau war Echo in vielen Bereichen hilfreich, gleichzeitig war sie in der unabhängigen Entscheidungsfindung eingeschränkt. Wichtig war, dass Echo über mehrere Stufen von Schutz, einer Ausfallsicherung und andere Sicherheiten verfügte, um die Kontrolle über sich selbst zu behalten. Die Omnic wurde erfolgreich bei verschiedenen Testmissionen zusammen mit Streik-Teams von Overwatch eingesetzt, trotzdem zögerte die Führung von Overwatch weiterhin, sie vollständig in Betrieb zu nehmen.

In Wahrheit jedoch hatte Liao Echo mit einer mächtigen, künstlichen Intelligenz programmiert, die durch Beobachtung lernt. Nach Tausenden von Stunden in Anwesenheit der Wissenschaftlerin Liao übernahm der Echo-Roboter viele Verhaltensweisen ihrer Erschafferin, einschließlich ihrer Redensart. Dieses Geheimnis war nur sehr wenigen Mitgliedern von Overwatch bekannt, einer von ihnen war der Blackwatch-Agent Jesse McCree, der zeitweise den Auftrag bekommen hatte, die Wissenschaftlerin zu bewachen. Nachdem Liao durch einen Angriff auf eine Overwatch Einrichtung den Tod fand, zögerte die Führung von Overwatch, ein derart gefährliches Projekt fortzusetzen. Schließlich entschieden sie sich dazu, das gesamte Echo-Projekt einzustellen, und der Roboter wurde unter Quarantäne gestellt: In einer Kiste eingesperrt, ihrer Intelligenz beraubt und nicht mehr hinausgelassen.

Was nach dem Untergang von Overwatch mit Echo passierte ist unklar, weiß man doch auch nicht, wohin sie eigentlich mit dem Zug transportiert werden sollte, der auf Route 66 von der Deadlock Gang aufgehalten wurde. McCree jedoch wusste über ihren Aufenthalt Bescheid und befreite Echo. Sie sollte bei dem Neuaufbau von Overwatch dabei sein.
Nachdem Echo sich dem Overwatch-Team angeschlossen hat, um Paris gegen den Angriff von Null Sektor zu verteidigen, ist sie nun mehr ein vollwertiges Mitglied von Overwatch. Da sie jetzt allerdings fremden Menschen, neuen Einflüssen und unbekannten Situationen ausgesetzt ist, ohne dass sie Liao an ihrer Seite hat, weiß niemand, wie sie sich in Zukunft entwickeln wird.

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